„Gute Arbeit muss auch fair bezahlt werden!“

SPD-Vorsitzender unterstützt DGB-Aufruf zum 1.Mai

  • von  Thorsten Brehm
    30.04.2016
  • Beiträge [Partei], Stadtrat Nürnberg, AfA, Thorsten Brehm

Thorsten Brehm, Vorsitzender der SPD Nürnberg, unterstützt den Aufruf des DGB für den 1. Mai und ruft dazu auf, auf dem Kornmarkt zusammen für gute Arbeit, soziale Gerechtigkeit und sichere Arbeitnehmerrechte zu demonstrieren. Die Gewerkschaften haben den Tag der Arbeit unter das Motto „Zeit für mehr Solidarität“ gestellt.

Brehm ist stolz auf die Einführung des Mindestlohns. „Der gesetzliche Mindestlohn ist ein historischer Erfolg, sozial und ökonomisch. Durch ihn haben sich die Löhne und Gehälter von über vier Millionen Menschen deutlich verbessert. Sie bekommen seit Januar 2015 durchschnittlich 18 Prozent mehr Lohn. Durch den Mindestlohn nimmt aber auch geringfügige Beschäftigung ab. Diese Politik verfolgen wir weiter“, verspricht der SPD-Vorsitzende.

Nach dem Mindestlohn wollen die Sozialdemokraten nun den Missbrauch von Leiharbeit und Werkverträgen beenden. „Für uns gilt: Gute Arbeit muss auch fair bezahlt werden.

Mit einer klaren Definition des Werkvertrags verhindern wir, dass über Werkverträge Sozialdumping betrieben wird. Der Einsatz von Leiharbeitnehmern als Streikbrecher muss verboten werden. Und Betriebsräte müssen mehr Rechte erhalten“, fordert Brehm.

Die Sozialdemokraten wollen zudem die Rentenpolitik ins Blickfeld rücken. „Gute Arbeit ist auch entscheidend für die Zeit nach dem Erwerbsleben. Für immer mehr Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer reicht selbst jahrzehntelange Beschäftigung nicht für eine Absicherung im Alter oberhalb der Grundsicherung. Deshalb wollen wir die erste Säule der Alterssicherung stärken und das Rentenniveau stabilisieren. Außerdem werden wir ergänzend eine solidarische Lebensleistungsrente einführen, die über der Grundsicherung liegen muss. Die Lebensleistungsrente ist die Schwester des Mindestlohnes“, unterstreicht der Sozialdemokrat.