Europas Werte dürfen nicht im Mittelmeer untergehen!
Gabriela Heinrich, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Nürnberg-Nord, stößt mit Kollegen eine internationale Initiative an. Der Aufruf soll Druck auf nationale Regierungen und die Europäische Union ausüben, Flüchtlingsdramen im Mittelmeer zu beenden.

„Dem Sterben im Mittelmeer muss ein Ende gesetzt werden“, fordert Gabriela Heinrich. Die SPD-Abgeordnete hat gemeinsam mit dem menschenrechtspolitischen Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Frank Schwabe und dem Vorsitzenden des Menschenrechtsausschusses des italienischen Parlaments Mario Marazziti eine EU-weite Initiative ins Leben gerufen, die möglichst viele Politikerinnen und Politiker unterschreiben sollen. „Vor dem Hintergrund der jüngsten Katastrophen im Mittelmeer muss Europa gemeinsam Verantwortung übernehmen“, so Heinrich.
Mit der internationalen Initiative fordern die Abgeordneten eine neue EU-Mission zur Seenot-Rettung. „Die Rettungsmission muss mindestens den Umfang von „Mare Nostrum“ aufweisen, die letztes Jahr eingestellt wurde“, betont Heinrich. Die Abgeordnete appelliert außerdem für die Schaffung einer „Europäischen Agentur für Einwanderung“ mit Niederlassungen in den wichtigsten Herkunfts- und Transitländern. Diese könnte humanitäre Visa ausstellen, über legale Migrationswege informieren und Bürgerkriegsflüchtlingen den gefährlichen Weg über das Mittelmeer ersparen. „Das liegt auch im Sicherheitsinteresse Europas, denn es gibt Terroristen, die sich aus den Profiten der Schlepper finanzieren“, so Heinrich.








