„Auf AEG“: Söder verbrennt wertvolles Geld

  • von  Helga Schmitt-Bussinger
    07.07.2016
  • Beiträge [Partei]

Die Nürnberger Landtagsabgeordnete Helga Schmitt-Bussinger gibt zu bedenken, dass für jeden Monat, den sich der Kauf der Flächen „Auf AEG“ länger hinzieht, über 130.000 Euro ausgegeben werden müssen, die der Hochschule zugutekommen könnten:

 

„Das erste Halbjahr 2016 ist vorüber und noch immer hat sich in Sachen Flächenkauf ‚Auf AEG‘ nichts getan. Das ist leider auch Resultat unkluger Ankündigungspolitik. Das kostet den Freistaat Monat für Monat 135.000 Euro; Geld, dass die Hochschulen dringend für Forschung und Lehre brauchen könnten“, rechnet Schmitt-Bussinger vor. In einer aktuellen Anfrage an die Staatsregierung hat sie die Kosten für die Mieten der Hochschulen „Auf AEG“ abgefragt. Für die Einrichtungen der Friedrich-Alexander Universität (FAU) fallen demnach 1.254.030,36 Euro pro Jahr an Mietkosten an; für die Technische Hochschule Nürnberg sind es 365.770,72 Euro.

 

„Erst hieß es, 2015 solle gekauft werden, jetzt ist bereits das zweite Halbjahr 2016 angebrochen und nichts tut sich. Das kostet jeden Monat viel Geld, das man besser verwenden könnte. Beispielsweise für die Wissenschaft oder die dringende Sanierung maroder Gebäude der FAU“, so die Abgeordnete, die Mitglied des Hochschulausschusses im Landtag ist.

Den Nürnberger Westen durch die Ansiedlung von Hochschuleinrichtungen zu stärken, hält die Abgeordnete nach wie vor für wichtig. Schmitt-Bussinger: „Dennoch rege ich an, weiter zu denken und andere Bereiche der Weststadt, wie z.B. die ‚Quelle‘, mit in die Überlegungen einzubeziehen. Es würden sich dadurch für Hochschulen, Stadt und Studierende großartige Synergieeffekte ergeben. Weshalb dort nicht die Mensa oder Bibliothek einrichten. Das systematische Ausblenden weiterer Möglichkeiten, begrenzt unnötig die Chancen für die Stadtentwicklung.“