Bundesmittel für Barrierefreiheit im ländlichen Raum: 13 Bahnhöfe in Bayern profitieren

  • von  Martin Burkert
    16.06.2016
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Der Bund fördert im Rahmen eines Zukunftsinvestitionsprogrammes (ZIP) den barrierefreien Ausbau von kleinen Bahnhöfen auch im ländlichen Raum. Hierfür stellt die Große Koalition 50 Millionen Euro zur Verfügung.

Der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete Martin Burkert, MdB erklärt: „Als SPD ist es uns ein großes Anliegen, dass der Zugang zu Mobilität für alle möglich ist. Dass nun erstmals auch kleinere Bahnstationen mit weniger als 1000 Ein- und Ausstiegen pro Tag mit einer Bundesförderung barrierefrei ausgebaut werden können, ist ein wichtiges und gutes Signal besonders für die Menschen im ländlichen Raum.“

Das entsprechende ZIP-Teilprogramm „Herstellung der Barrierefreiheit kleiner Schienenverkehrsstationen“ hat ein Volumen von insgesamt 100 Mio. Euro, wovon der Bund die Hälfte beisteuert. Die Mittel stehen für die Jahre 2016 bis 2018 zur Verfügung. 

Weiter erklärt Burkert: „Besonders auf dem Land sind viele Menschen auf den Schienenpersonennahverkehr angewiesen. Sie wollen wir noch mehr unterstützen und stärken deshalb die Schieneninfrastruktur in der Fläche weiter. Ich freue mich sehr, dass auch die Menschen in Bayern profitieren.“

Fördermittel gehen an folgende bayerische Bahnhöfe: Bernried, Dettingen, Eisenärzt, Furth i. Wald, Hergatz, Marktl, Oberdachstetten, Reuth b. Erbendorf, Saulgrub, Sünching, Untersteinach, Wörth (Isar), Wörth a. Main