Als Stuhlmuseum ist das Heimatministerium zu schade!

Die Nürnberger Landtagsabgeordnete Helga Schmitt-Bussinger kritisiert die Zweckentfremdung des Nürnberger Heimatministeriums als Museum für Stühle und mahnt die Befassung mit drängenden Aufgaben an.

  • von  Helga Schmitt-Bussinger
    02.02.2016
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„Aufgabe des Heimatministeriums ist die Stärkung gleichwertiger Lebensverhältnisse in Bayern. Dass das CSU-geführte Bayern hier deutlichen Nachholbedarf hat, wissen alle. Dass das Heimatministerium in Nürnberg mit seiner hohen Miete und den pendelnden Beamten dem Steuerzahler viel Geld kostet, auch. Das ist zu verkraften, wenn inhaltlich mit Eifer an der Bewältigung der Probleme in Teilen Nordbayerns gearbeitet wird. Nicht zu tolerieren ist hingegen, dass in diesem Ministerium – offenbar mangels seriöser Aufgaben – Stühle zur Schau gestellt werden. Man sieht: Das Heimatministerium ist nach wie vor nichts anderes als Showbühne für Minister Söder, der sich in Nürnberg zwanghaft zu profilieren versucht. Die echten Probleme bleiben indes unbearbeitet: Der Ankauf der Flächen „Auf AEG“ kommt bspw. keinen Millimeter voran und damit Nürnbergs Entwicklung als Wissenschaftsstadt. Das sind die realen Herausforderungen, die nicht angegangen werden, stattdessen erzählt ein Staatsminister lieber über seine Terrassenbestuhlung vor seinem Häuschen“ kritisiert Schmitt-Bussinger.