Peinliche CSU-Kampagne für Lohndrückerei - SPD und Jusos: Kein Rütteln am Mindestlohn!

Die neue CSU-Kampagne gegen Stundenzettel und Kontrollen beim Mindestlohn erachten der Vorsitzende der Jusos Nürnberg, Carl Veldman und der stv. Vorsitzende der NürnbergSPD, Nasser Ahmed als Unterstützung von Lohndrückerei.
„Das Mindestlohnverständnis der CSU ist wohl: 8,50 die Stunde ist zwar angemessen, aber nur wenn die Stunde 90 Minuten dauert. Solch einer Aushöhlung des Mindestlohns erteilen wir eine klare Absage. Ein Mindestlohn kann den ArbeitnehmerInnen nur dienen, wenn Stundenzettel ausgefüllt und diese auch kontrolliert werden.“, sagt der Vorsitzende der Jusos Nürnberg, Carl Veldman.
In der CSU-Kampagne wird eine Kellnerin abgebildet, die sich gegen die vermeintlich ausufernde Arbeitszeitdokumentation wehrt. Hierzu sagt der stv. Vorsitzende der NürnbergSPD, Nasser Ahmed: „Eine Kellnerin, die täglich Speisen und Getränke von hunderten Gästen mit Leichtigkeit abrechnet, ist damit überfordert ihre Arbeitszeit zu notieren? Das ist haltlose Propaganda. Die Wahrheit ist, dass Millionen Servicekräfte dank der SPD endlich für eine Stunde Arbeit den Mindestlohn bekommen. Diese sozialdemokratische Errungenschaft kann keine Kampagne wegwischen.“
SPD und Jusos weisen in diesem Zusammenhang auch auf das heikle Thema Mini-Jobber hin. Mini-Jobs sind ein Instrument, das für viele eine flexible Hinzuverdienstmöglichkeit, für viele aber auch eine Armutsfalle darstellt. Ordentliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze wurden teilweise durch mehrere Mini-Jobs ersetzt. Dieser Prozess darf so nicht weitergehen. Für SPD und Jusos ist es deshalb dringend geboten, insbesondere hier genau hinzuschauen, um Missbrauch zu unterbinden und unbezahlter Mehrarbeit vorzubeugen.








