
Bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung galt es Abschied zu nehmen: Christian Vogel, der den Parteivorsitz der SPD Nürnberg seit 12 Jahren inne hielt, möchte das „Steuerrad“ weitergeben um „frischen Wind“ in die Nürnberger SPD zu bringen. Dabei bedankte er sich bei allen Genossinnen und Genossen für die schöne Zusammenarbeit und Unterstützung, vor allem in schwierigen Zeiten. Außerdem betont er, dass Nürnberg eine liebenswerte und weltoffene Stadt ist, die vor allem durch den Einfluss der direkten, zielorientierten und ehrlichen Politik der Nürnberger SPD zu solch einer Stadt geworden ist.
Eben diese Politik möchte sein Nachfolger, Thorsten Brehm, mit seinen beiden Stellvertretern, Nasser Ahmed und Gabriela Heinrich, weiterverfolgen. Die SPD ist eine Partei der Aufklärung, der Arbeit und des sozialen Ausgleichs und in den Großstädten werden die sozialen Fragen der Zeit geklärt, da dort die sozialen Schieflagen am sichtbarsten sind. Deshalb ist es wichtig, dass die SPD Nürnberg den bisherigen Kurs beibehält, starke Gewerkschaften fördert und fordert und Gesetzmäßigkeiten kontrolliert, sowie Erwerbsfähigkeit als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe und einem selbstständigen Leben – ohne auf Sozialleistungen angewiesen zu sein – unterstützt.
Aus diesem Grund ist es auch richtig und wichtig, die Kommunen zu stärken, damit die örtliche Zusammenarbeit funktioniert und die Heimat lebenswert wird, erklärt Florian Pronold, MdB und Landesvorsitzender der Bayern SPD. Er beschreibt die SPD als Partei des sozialen Fortschritts und lobt die erreichte Mietpreisbremse, Mütterrente und den Mindestlohn.
Dennoch reiche es nicht aus, soziale Schieflagen zu verbessern, sondern man muss Politik erklären, ergänzt Uli Maly. Nur so kann man die Menschen erreichen, die in den letzten Jahren nicht zur Wahl gingen.
Denn letztlich entscheidet immer das „WIR“.








