Quelle: Nein zur Hochschulnutzung schadet Nürnberg

Helga Schmitt-Bussinger kritisiert Ablehnung einer universitären Nutzung des Quelle-Gebäudes und fordert Machbarkeitsstudie

„Ich verlange vom Wissenschaftsminister, dass er seine Ablehnung der universitären Nutzung des Quelle-Areals begründet. Und ich verlange, dass er sein ‚Prüfergebnis‘ seines Ministeriums, die Grundlage dieser Entscheidung ist, vorlegt. Eine solche Festlegung noch vor Abschluss einer Machbarkeitsstudie halte ich für politisch motiviert und der Bedeutung Nürnbergs als Wissenschaftsstandort äußerst abträglich“, kritisiert Schmitt-Bussinger.

Die Abgeordnete fragt sich, ob Minister Söders Aussage im Wahlkampf, dass auf dem Quelle-Gelände ein Wissenschaftszentrum von internationaler Qualität entstehen solle, nun nicht mehr gilt. Schmitt-Bussinger: „Im Wahlkampf wir vollmundig das Blaue vom Himmel versprochen und danach will man aus Parteitaktik mit einem Handstreich das Gebäude abreißen, ohne die Fakten, die eine Machbarkeitsstudie bieten kann, abzuwarten. Vielleicht haben Söder und Spaenle einfach Angst, dass ihnen das Ergebnis nicht in den Kram passt. So ein Vorgehen ist in jedem Falle ein Schlag gegen den Wissenschaftsstandort und die Stadt Nürnberg.“

Schmitt-Bussinger und die Nürnberger Landtags-Abgeordneten fordern in einem Antrag die Staatsregierung auf, sich an der Machbarkeitsstudie aktiv und finanziell zu beteiligen und die Nutzung des Quelle-Gebäudes durch eine Hochschule zu prüfen. „Ich fordere Herrn Söder und Herrn Spaenle auf, sich wieder auf die Ebene nachvollziehbarer Fakten zu begeben, die eine Machbarkeitsstudie bereiten kann und muss“, so Schmitt-Bussinger