Diesel trifft Elektro: Burkert begeistert von umgebautem DB-Fahrzeug
Vorabbesichtigung auf der Innotrans 2012

Noch vor der heutigen offiziellen Enthüllung und Präsentation konnte Martin Burkert beim Besuch der InnoTrans gestern in Berlin das neu umgebaute Hybridfahrzeug der DB besichtigen. „Von der Dieselmechanik zum Hybridantrieb: Dieses Projekt ist neu in Europa. Umso mehr freut es mich, dass das Fahrzeug in Unterfranken auf der Strecke Aschaffenburg - Miltenberg getestet werden soll“, so der Nürnberger SPD-Bundestagsabgeordnete.
Drei Jahre dauerte das Pilotprojekt von Regio Netz Westfrankenbahn und der Tognum-Tochter MTU Friedrichshafen. Nun ist die Entwicklung des Hybridantriebes für ein dieselmechanisches Schienenfahrzeug abgeschlossen. Die neue Technik kann den Kraftstoffverbrauch und den Kohlendioxidausstoß um bis zu 25 Prozent senken. „Das fertige Fahrzeug ist gut für die Umwelt und gut für den Nahverkehr auf der Schiene“, so Burkert. „Auch die teilweise neue Gestaltung des Innenraums hat mich begeistert. Für Berufspendler gibt es nun einen Konferenzbereich mit mehr Steckdosen.“
Sobald die Zulassung des Eisenbahnbundesamtes vorliegt, soll der Zug am bayerischen Untermain in Betrieb gehen. Die Strecke Aschaffenburg - Miltenberg bietet ideale Voraussetzungen: Der Stop and Go-Betrieb kann dort auf 37 km Streckenlänge und 14 Haltestellen gut getestet werden. Nach einer erfolgreichen Erprobung soll der Umbau und Einsatz weiterer Fahrzeuge der Baureihe VT 642 folgen.








