"Würdevolles Gedenken der NSU-Opfer in Nürnberg"

Treffen der Jusos, des AK gegen Rechts und der Unterstützer des Festes der Demokratie und Befreiung

Carl Feldmann (rechts, stellv. Jusovorsitzender)und Michael Ziegler (Sprecher des AK gegen Rechts der SPD Nürnberg) begrüßen Martina Mittenhuber, Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg.

"Würdevolles Gedenken der NSU-Opfer in Nürnberg" war das Thema eines gemeinsamen Treffens der Jusos, des AK gegen Rechts und der Unterstützer des Festes der Demokratie und Befreiung. Zu Gast im Karl-Bröger-Zentrum war Martina Mittenhuber, Leiterin des Menschenrechtsbüros der Stadt Nürnberg. Angeregt diskutierten die knapp 30 Anwesenden über den Ideen, wie man den Ermordeten gedenken kann. Martina Mittenhuber versprach, all die Hinweise und Ideen mitzunehmen und in den laufenden Diskussionsprozess einzubringen. Oberbürgermeister Maly hatte sich gemeinsam mit den anderen Städten, in denen die NSU Morde verübte, verpflichtet, an dieses traurige Kapitel der deutschen Geschichte zu erinnern.
Thema an dem Abend war auch die Umgestaltung des Hauptmarktes. Es soll der wechselvollen Geschichte des Platzes gedacht werden. Dies kann nach Meinung des AK´s gegen Rechts nur vor Ort geschehen und nicht nur virtuell im Internet, wie es die Verwaltung vorschlägt. Der AK will hierzu eigene Vorschläge erarbeiten und der Öffentlichkeit vorstellen.